Montag, 20. Januar 2014

Platz da! Woche 3: Schlafzimmer

Aloha,

für Wölfins Space-Clearing-Challenge werde ich diese Woche das Schlafzimmer entrümpeln. Vermutlich haben wir ein recht durchschnittliches Schlafzimmer: Kleiderschrank, kleine Schubladenschränke als Nachttische und ein paar Kisten unterm Bett. Da ist bei uns Werkzeug drin und diverse selten genutzten Klamotten bzw. Schuhe von Freund. Meine Klamotten beschränken sich auf nur 1 m Schrank, worauf ich recht stolz bin, andererseits muss man da schon arg aufpassen, dass man keine unnützen Teile ansammelt.

Was im Schrank vorgeht sieht man zwar nicht, wenn die Türen zu sind, aber ein zu voller Schrank erschlägt einen schon am Morgen, wenn man sich etwas herauspicken will, sich aber nicht entscheiden kann, oder wenn alles zerknüllt ist, weil zu wenig Platz ist... Selbst wenn es nicht die offensichtlichste Krempelansammlung ist, ein aufgeräumter und übersichtlicher Schrank ist gleich eine merkliche Erleichterung!

Tipps fürs Entrümpeln vom Kleiderschrank
 
  • Kriterien zum Behalten eines Kleidungsstücks:
Passt das Kleidungsstück noch wirklich gut? Fühl ich mich wohl da drin? Hab ich es im letzten Jahr getragen?
Auch wenn ein Kleidungsstück teuer war oder eigentlich so schön aussieht - wenn es unbequem ist, macht es nicht glücklich, und darauf warten, dass es irgendwann passt, frustriert.
Oft hat man auch viel zu viel Kleidung, so dass man sowieso nur die Lieblingsstücke trägt. Dann können auch Dinge aussortiert werden, die eigentlich passen und gut aussehen. Ist doch viel schöner, wenn man den Schrank aufmacht und alles ordentlich und gut erreichbar drin liegt, als wenn man ewig wühlt um etwas zu finden, oder?
  
  • Mehr Ordnung und Übersichtlichkeit:
Sommer- und Winterkleidung trennen: Wer einen großen Schrank hat, kann innerhalb des Schranks trennen, wer nur einen kleinen Schrank hat, kann überlegen ob z.B. dicke Pullis und Jacken während der Sommermonate beispielsweise in einem Umzugskarton oder einer Reisetasche unter dem Bett oder im Keller gelagert werden können und umgekehrt kurze Hosen oder Sommerkleider während der kalten Monate aus dem Schrank verschwinden. So ist schonmal deutlich mehr Platz und Übersicht!

Ordentliche Bügel: Je mehr Kleidungsstücke hängen, desto übersichtlicher wird der Schrank. Allerdings sollte man noch gut "blättern" können, d.h. zwischen den hängenden Sachen muss ausreichend Platz vorhanden sein und es sollte auch nur ein Stück pro Bügel aufgehangen werden (nicht 5 Hemden übereinander). Nervig und chaotisch wird es aber auch, wenn man zig verschiedene Bügelarten benutzt (dann hängt alles in verschiedenen Höhen) oder billige Bügel hat, die beim Aufhängen eines schweren Kleidungsstücks gern mal kaputtbrechen. Daher lohnt sich vielleicht der Kauf eines Satzes von neuen, stabilen Bügeln: kostet nur ein paar Euro und der Schrank wirkt gleich viel aufgeräumter!


...meine gut erhaltenen Klamotten habe ich bislang, bis auf einzelne Ausnahmen die gut bei Ebay gingen, in einer Reisetasche zu Oxfam gebracht. Oxfam habe ich bereits hier mal beschrieben. Leider gibt es bei uns keine wirklichen anderen Optionen in der Nähe, denn unsere Textilsammlungen sind gewerblich und der einzige Secondhandshop, den ich kenne, nimmt nur sehr merkwürdige Kleidung aus der aktuellen Saison und mindestens 2 Konfektionsgrößen größer als ich...

Neben dem Kleiderschrank (den ich sowieso durch Umstellung von Winter- auf Sommersachen und umgekehrt zweimal im Jahr flüchtig durchgehe) werd ich mir auch den zugerümpelten Nachttisch vorknöpfen - da strandet immer alles mögliche, wenn ich eine Schublade öffne hab ich da Bücher, Handcreme, ein angefangenes Strickteil, eine Haarspange, Netzteile, Bankdaten, einen Block, Tabletten usw. drin...
Außerdem werd ich mal unterm Bett schauen, ob sich beim Werkzeug was dezimieren oder zumindest besser organisieren lässt, und ganz generell da mal putzen und ein paar Schrauben nachdrehen.

Ich bin gespannt, was die anderen Challengeteilnehmer diesmal entrümpeln!

Kommentare:

  1. Danke Feri, Du gibst mir wieder Schwung...ich mach jetzt doch das mit dem Kleiderschrank auch noch, obwohl ich die Küche noch nicht ganz durch den Wolf ähhhhm, die Wölfin gedreht hab! Ich muss ja quasi, weil ich mit meiner Freundin einen Tauschrausch geplant haben, in drei Wochen - da brauch' ich noch Klamotten! Grüßle

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    1. Oje, mach doch lieber erstmal die Küche fertig =) Als ich noch in meinem Wohnheimzimmer gewohnt hab, beging ich den Fehler, an 3 "Baustellen" gleichzeitig ausmisten zu wollen. Das endete dann damit, dass es tagelang aussah als hätt eine Bombe eingeschlagen, weil ich ja bei nix zum Ende kam und die ausgelagerten Sachen immer weiter im Weg rumlagen... Seitdem trenn ich immer klar und mach erst aus einem Fach / Schrank / Zimmer alles weg, bevor ich den nächsten Bereich in Angriff nehme.

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  2. Du hast recht, Küche läuft aber Fach für Fach und Schrank für Schrank - sonst krieg ich die Vollmeise, abgesehen davon ist das der Raum mit dem wenigsten Gerümpel: ab und an werf' ich alle Sachen aus den Schubladen in eine große Kiste und hole die Gegenstände dann heraus, wenn ich sie benötige, die wandern dann auch wieder in die Schublade und nach vier Wochen ist die Kiste immernoch voll mit Zeug, aber in den Schubladen ist nur das was gebraucht wird...bei Klamotten hab' ich das noch nie geschafft, deshalb nehm' ich den Schwung den ich hab' einfach mit, sonst passiert nie etwas! Es ist aber grad sowieso eine Pubertierchenhöhle dazischen gekommen ;) also alles noch wie vor einer Woche ;) naja, fast....

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