Montag, 31. März 2014

Platz da! Woche 4: Badezimmer

Juchu, es geht wieder weiter!

Nach zwei sehr chaotischen Monaten bin ich jetzt wieder am Bloggen. Tut mir leid, dass so lange nichts kam - aber in den letzten Monaten vom Studium geht es einfach alles ein bisschen drunter und drüber. Gerade hab ich eine kleine Atempause, also soll es hier nun endlich mal weitergehen! Ergebnisfotos vom Schrankaufräumen hab ich mir mal gespart, da gibts ja finde ich nichts spannendes, außerdem möcht ich net unbedingt über meine Schlüppis bloggen ;)

Diese Woche gehts nun um das Badezimmer, bei vielen ja ein absolutes Zentrum der Katastrophe. Man braucht ja auch so viel Kleinkram! Und so stehen zigtausend Fläschchen, Tuben, Tiegelchen usw. vor dem Spiegel parat und Haargummis und -spangen haben sich in jeder Ecke eingenistet. Kleinkram wie Nagelscheren und Zahnseide und unförmiges Zeug wie Haarreifen wandern permanent auf den Ablageflächen umher. Weil es eine elende Arbeit macht, wenn man das alles zum Putzen hochnehmen muss, wischt man lieber einfach außenherum...

Da ich mein (wiiiinziges!) Badezimmer im Moment relativ gut im Griff habe, flechte ich meinen derzeitigen Ergebnisstand mal direkt in die Tipps ein... Aktuell bin ich dabei, eher auf Kosmetik ohne großes Verpackungsbimborium umzusteigen, doch dazu im letzten Punkt mehr...

Falls ihr weitere Möglichkeiten kennt, im Badezimmer Platz effizient zu nutzen oder euch die Ideen geholfen haben oder ihr sonst irgendetwas loswerden möchtet, freue ich mich immer über Kommentare!

Tipps für mehr Übersicht im Badezimmer
 
  • Platz ausnutzen für den elenden Kleinkram:
Um Kleimkrams platzsparend, übersichtlich und dekorativ unterzubringen, haben sich bei mir bislang zwei Methoden etabliert: Behältnisse und Haken sowie Extraböden innerhalb des Schrankes.
 
Sämtliche Haargummis und Kleinkram, den ich selten brauche, stopfe ich in meine Kosmetiktasche, die im Waschbeckenunterschrank steht. Wenn ich auf Reisen geh, kipp ich das halt kurz aus - mir ja egal, bin ja dann eh nicht zuhause. Wenn ich zurückkomme, brauch ich die Tasche nicht mehr, also stopf ich diese Dinge da wieder rein. Dadurch brauche ich keinen Extrabehälter dafür. Utensilien, die man öfter braucht, kann man in ein Körbchen legen und damit in den Schrank stellen oder z.B. in eines dieser typischen geflochtenen Badezimmerbehältnisse mit Deckel geben - dabei nur darauf achten, dass es groß und offen genug ist, um die benötigten Dinge immer schnell zu finden und nicht lange kramen zu müssen (dann wandern die Sachen nämlich irgendwann "von selbst" wieder heraus und nisten sich erneut unterm Badezimmerspiegel ein).
 
Worauf ich bei der letzten Generalentrümpelung zufällig kam und was sich super bewährt hat, sind Klebehaken im Schrank! Viele Badezimmerschränke haben noch unglaublich viel freies Raumvolumen. Um das zu nutzen, kann man an die Innenwände oder auch von innen an die Türen Klebehaken anbringen, an die Kleinkram wie Haarreifen, Nagelscheren, Kämme oder ähnliches angehängt werden kann:
 
Zwei peinliche Klebehaken, die ich irgendwo noch gefunden habe...
Meinen Rasierer habe ich übrigens auch einfach von innen an die Schranktür geklebt. So dekorativ, dass ich ihn über der Badewanne hängen haben muss um ihn permanent im Auge zu haben, fand ich ihn nämlich nicht.
 
Wenn der Schrank weitere Einlegeböden benötigen könnte, kann man sich auch fix selbst welche bauen, zur Not auch nur für eine Hälfte des Schrankes. Holz dafür kann man im Baumarkt als Schnittabfall super billig bekommen, wenn man nett fragt, wird einem auch das noch passend zugesägt. Man benötigt zwei gleiche Seitenteile, die mit Winkeln und kleinen Schrauben schnell und per Hand an ein Brett für die Oberfläche geschraubt werden. Alternativ und schneller gehen statt Seitenteilen auch 4 gleich lange Lattenreste oder Rundhölzer, die man entweder mit einem Nagel von oben durch das Brett oder mit Holzleim fixiert, so dass es wie ein kleiner Tisch aussieht. Diese Zwischenetagen sind auch in ganz kleinem Maßstab praktisch, z.B. um Nagellack, Parfüm oder ähnliche kleine Sachen, von denen auch 2 übereinander in das Schrankfach passen könnten, unterzubringen. So steht weniger hintereinander und dafür mehr übereinander.
  
  • Schränke freibekommen für herumstehende Produkte:
Die meisten Leute die ich kenne blockieren ihre Schränke im Bad mit Sachen, die man deutlich seltener braucht als die Kosmetikprodukte oder die einfach unglaublich viel Platz wegnehmen. Da verstopfen dann ein paar Handtücher oder sperrige Putzmittel den Waschbeckenunterschrank und schon muss der ganze kleinteilige Kosmetikkrempel auf den freien Oberflächen deponiert werden.

Dabei kann man Putzmittel oft auch unter der Spüle in der Küche, in einen Flurschrank oder in einer Kammer auslagern - Dabei auch einfach mal durchsehen, welche Putzmittel tatsächlich notwendig sind bzw. welche verschiedenen Spezialreiniger man durch einen Generalreiniger ersetzen kann.

Handtücher kann man platzsparend unterbringen, wenn man ein einfaches Regal nah unter der Decke anbringt. Das passt wirklich in jedem Bad (zur Not quer über der Tür). Man kommt schnell dran, es werden keine Schränke blockiert und die Handtücher sind trotzdem ordentlich aufbewahrt und im Regelfall "außer Sicht":

Ein einfaches LACK vom bekannten schwedischen Möbelhaus ;)
  • Zombieprodukte:
Jeder hat doch irgendwie noch eine Bodylotion, ein komisch riechendes Shampoo oder ein altes Duschgel herumstehen, das man irgendwann gekauft hatte oder geschenkt bekam, aber letztenendes sowieso nicht mehr nutzt, da man eigentlich ein anderes viel lieber hat. Oder Restbestände von Pflegelinien, von denen man auf etwas anderes umgestiegen ist. Ebenso diverse Makeupsachen, die man mal für einen bestimmten Anlass gekauft hat oder die man einfach seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt hat, oder die diversen Pröbchen, die man sowieso immer vergisst auszuprobieren. Hier muss man dann einfach nur mal entrümpeln: komisch riechende oder nicht mehr gut aussehende Sachen wegwerfen, gut erhaltenes an Bekannte weitergeben, oder einen Monsterbadetag machen, an dem man einfach mal den ganzen Kram endlich mal schonungslos aufbraucht! Und in Zukunft nur kaufen, was man benutzt, und versuchen die Bestände erst aufzubrauchen, bevor man etwas neues anfängt...

Gratispröbchen etc. lehne ich in den meisten Fällen inzwischen übrigens ab. Bei den meisten bin ich eh nicht daran interessiert, das Produkt tatsächlich auszuprobieren und ggf. später zu kaufen. Außerdem verursachen diese Pröbchen wegen der geringen Produktmenge Unmengen an Ressourcenverbrauch und Abfall für die übermäßige Verpackung. Durch Verzicht auf den Gratisschluck Duschgel oder was auch immer, den ich mit dieser Probe bekomme, werd ich ja auch nicht arm.

  • Verpackung und Produktmenge reduzieren:
Da ich ja in letzter Zeit versuche, meinen Plastikkonsum in Grenzen zu halten, hab ich inzwischen auch für die Kosmetik ein paar alternative Möglichkeiten gefunden. Zum Teil kann man durch weniger Verpackung Platz sparen, größtenteils spart es aber "einfach nur" Geld und Ressourcen und sieht hübscher aus. Speziell zu diesem Thema habe ich hier einen separaten Blogeintrag für euch geschrieben, da ein Umstieg auf solche Alternativen viel mehr ist als nur Badezimmer entrümpeln...

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